Warum bin ich Freibäcker geworden und was ist das?

Der Begriff stammt nicht von mir. Habe ich das das erste mal bei Arnd Erbel gehört. Ein Freibäcker war früher ein Bäcker, der sich nicht dem Zunftzwang unterworfen hat. Heute ist es nicht der Zunftzwang, der die Bäcker zwingt so zu backen, wie die meisten heute backen. Es ist eine Mischung aus den Wünschen und Ansprüchen der Kunden, dem Kostendruck und dem Wirken der Lieferanten.

Wenn ein „normaler“ Bäcker heute ein Brot verkauft, dann steckt im Verkaufspreis mehr Umlage für die Krankenkassen, als für die Kosten vom Mehl! 

Ich habe vor Jahren als Autodidakt angefangen Sauerteigbrote zu backen. Weil ich die gekauften Brote nicht mehr gut vertragen habe. Und ich habe viele Ziegelsteine gebacken am Anfang. Aber dann bin ich weiter gekommen.  Versuch macht kluch…

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Auf einmal ist die Formel ganz einfach:

Gutes Brot =  Gute ökologische Zutaten + Handwerk + Zeit

Wie sagt der Bäckermeister Günther Weber: „Gutes Brot will Weile haben!“

Leider habe ich nicht die Kraft, das Geld und die Leute eine Bäckerei zu betreiben, die täglich bäckt. So kann ich auch kaum mehr frische Brote verkaufen.

Wenn du mein Brot kosten möchtest, gelingt das zur Zeit beim Frühstücksbuffet in unserem kleinen Hotel Haus Seeadler  im Ostseebad Prerow, welches mein Sohn Sebastian betreibt.

Im Wellkorn-Shop findest du Körner, Mehl und eine Backmischung mit getrocknetem Sauerteig zum selber Brot backen

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Bei unseren Brotbackkursen  (zur Zeit in Kemberg, Leipzig oder Ostseebad Prerow) zeigen wir dir, wie es ökologisch geht und du gut verträgliches Brot selber backen kannst.  

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